Ein 32-jähriger Iraker ist in Düsseldorf wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Demnach identifizierte sich der Angeklagte, der damals noch im Irak lebte, spätestens seit Frühling 2016 mit den Zielen des IS. Von 2016 bis 2017 soll er im Irak Wachdienste für die Miliz geleistet haben. In seinem Urteil ging das Gericht über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus, die ursprünglich zwei Jahre und zehn Monate Haft verlangt hatte. Strafmildernd bewertete das Gericht, dass der Angeklagte nicht vorbestraft ist und die Taten bereits acht Jahre zurückliegen.