Müttersterblichkeit in der DR Kongo Die "Schattenkrise" des Ebola-Ausbruchs Stand: 11.08.2026 • 16:07 Uhr Die Demokratische Republik Kongo gehört zu den gefährlichsten Ländern, um ein Kind zu bekommen. Seit dem Ebola-Ausbruch hat sich die Lage weiter verschärft: Aus Angst verzichten viele Schwangere auf wichtige Arztbesuche. , ARD Nairobi Von Caroline ImlauDie Schwangere Esther Lutula war nicht mehr bei der Vorsorgeuntersuchung, seit im Mai der Ebola-Notstand ausgerufen wurde. Die Demokratische Republik Kongo war schon vor dem Ebola-Ausbruch einer der gefährlichsten Orte der Welt, um ein Kind zu bekommen. Für Schwangere endet eine Ebola-Infektion nach Angaben des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, UNFPA, in mehr als 90 Prozent der Fälle tödlich.