EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen hat Techunternehmen wie Meta und TikTok eine Mitschuld an der jüngsten Fluchtbewegung in die spanische Exklave Ceuta gegeben. Die Finnin deutete nach einem Treffen mit Vertretern der beiden Firmen an, diese hätten nicht genug gegen Falschinformationen getan, die auf ihren Plattformen zirkulieren. »Die Plattformen müssen entschlossen handeln, um die Integrität des digitalen Raums zu wahren, insbesondere in Krisensituationen«, sagte Virkkunen. Die Überwachung und die Zusammenarbeit mit Faktenprüfern müssten verstärkt werden. Schnell habe sich zudem die Hoffnung verbreitet, in Ceuta würden Unterkünfte bereitstehen und eine Weiterreise auf das spanische Festland sei möglich.