country
DE
Fifa-Präsident : Infantino reist zur Amtseinführung von Kolumbiens rechtem Präsidenten
[]
ZEIT ONLINE | Nachrichten, Hintergründe und Debatten
SchließenArtikelzusammenfassungGianni Infantino sucht in Kolumbien die große Bühne.
Mit Conmebol-Chef Alejandro Domínguez im Schlepptau reiste der Fifa-Präsident zur Amtseinführung des ultrarechten neuen Präsidenten Abelardo de la Espriella nach Cali, offiziell garniert mit Kinderfußballfestival und Sportkomplex-Visite – ein PR-Set-up, das in dieser Krisenlage eher nach Ablenkungsmanöver klingt.
Denn parallel brennt im Weltverband die Hütte: Infantinos Plan, WM-Anteile an private Investoren zu verscherbeln, ist krachend gescheitert, die Uefa läuft Sturm und selbst ein Boykott der WM steht weiter als Drohkulisse im Raum.
Den vorläufigen Tiefpunkt markiert Norwegens Verbandschefin Lise Klaveness mit ihrer offenen Rücktrittsforderung, während mehrere europäische Verbände bereits Unterstützung entzogen haben und Europa dem Fifa-Boss nun geschlossen die rote Karte zeigt.
Gefällt mir Gefällt mir Gefällt mir nicht Gefällt mir nicht Send