​Österreich drängt angesichts der Ankunft Tausender Migranten und Migrantinnen in der spanischen Exklave Ceuta auf Asylverfahren in Staaten ​außerhalb der Europäischen ⁠Union. ‌Solche Verfahren sowie Rückkehrzentren ​für abgelehnte Asylsuchende außerhalb Europas ⁠könnten ​zudem die Verbreitung von ‌Falschmeldungen und die Schleuserkriminalität eindämmen. Weber warf Sánchez Wahlkampfkalkül vor und sagte: »Ceuta zeigt uns auch, dass eine ungesteuerte Zuwanderung auch die Zahl der Todesopfer erhöht. Man habe keine Geheimdienstberichte erhalten, die vor einer Migrationskrise dieses Ausmaßes gewarnt hätten, hieß es. »Jetzt kommt es darauf an, dass die EU geeint handelt und die richtigen Schlüsse aus diesen Ereignissen zieht«, sagte der österreichische Politiker.