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Angesagter Sommerdrink: Wie die Biernation zur Aperölchenrepublik wurde
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ZEIT ONLINE | Nachrichten, Hintergründe und Debatten
Aperol - ein Likör aus Rhabarber, Blutorange, Gelbem Enzian, Chinarinde, Kräutern, Zucker und Farbstoff - wurde 1919 von zwei Brüdern in Padua erfunden.
Ab etwa 2006 brachten Deutsche diesen Drink mit aus dem Italien-Urlaub.
Von München aus, der ja im Klischee eh «nördlichsten Stadt Italiens», breitete sich der Aperölchen-Trend über die ganze Republik aus - bis ins hinterste Kaff.
Der Aperol Spritz erreichte damals nur Platz drei.
Sie möge keinen Weißwein, rühre keinen Champagner an und auch klassische Longdrinks seien nicht ihr Ding.