Das US-Justizministerium hat nach Angaben der Zeitung New York Times erneut einen Journalisten vorgeladen, der anhand anonymer Quellen kritisch über die US-Regierung berichtet hatte. Der freiberufliche Journalist hatte der Zeitung zufolge über einen fehlgeschlagenen Geheimeinsatz der USA in Nordkorea berichtet. Der Einsatz hatte laut dem Bericht das Ziel, Abhörgeräte in der Nähe der nordkoreanischen Küste zu installieren. Anwalt spricht von EinschüchterungsversuchEin Sprecher der New York Times bezeichnete die Vorladung als »eine weitere dreiste und illegale Attacke der Regierung«, um der Öffentlichkeit Informationen von großer Bedeutung vorzuenthalten. Das Pressebüro des Pentagon etwa darf von Journalisten nicht mehr betreten werden.