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Schrumpfende Regionen - Wachsende Städte: Neue Perspektiven im demografischen Wandel?
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Heinrich-Böll-Stiftung
Der demografische Wandel vollzieht sich sehr unterschiedlich in den Städten und Regionen Deutschlands: Ganze Gebiete leeren sich, Schulen und Theater schließen, Arztpraxen müssen aufgegeben werden, Fachkräfte fehlen, wer Arbeit hat, fährt oft lange Strecken. Wo früher der Klempner, die Lehrerin, die Zahnarzthelferin und der Chefarzt in einem Mietshaus gelebt haben, sind vermehrt Wohngebiete für Reiche und Arme entstanden. Beschrieben werden damit soziale Unterschiede innerhalb einer Stadt und die räumliche Konzentration der Wohn- und Lebensräume bestimmter Bevölkerungsgruppen in verschiedenen Stadtgebieten, d.h. das Auseinanderrücken von Jung und Alt, Arm und Reich, Deutschen und Nichtdeutschen innerhalb einer Stadt.