Dass es die Zollfreigrenze in der EU lange Zeit überhaupt gab, habe folgenden Grund: „Das war für die administrative Vereinfachung des Handels, bevor die Online-Plattformen so groß geworden sind.“ Jetzt aber sei es höchste Zeit für Änderungen. Denn derzeit würden nur zwei Prozent der Pakete kontrolliert. Trefelik: „Es geht ja nicht nur um die Zollfreigrenze, sondern auch um Produktsicherheit, Schadstoffe etc. Wenn wir nur zwei Prozent Kontrolldichte haben, ist das nicht fair. Vor allem, wenn zugleich für heimische Händler immer mehr Regulatorik kommt.“