ESSEN (dpa-AFX) - Der Energiekonzern RWE hält trotz der Verzögerung bei der Überprüfung des Kohleausstiegs durch den Bund bislang an seinen Plänen fest, Ende März 2030 aus der Braunkohleverstromung auszusteigen. "Wir haben den Ausstieg zum 31.3. und die Bundesregierung hat sich gegenüber uns nicht geäußert", sagte RWE-Chef Markus Krebber bei der Vorlage der Halbjahreszahlen in Essen. Das Bundeswirtschaftsministerium verschob die Vorlage jedoch und erklärte, zunächst die diesjährigen Ergebnisse der Ausschreibungen für Kapazitäten zur Stromerzeugung abwarten zu wollen.