LEIPZIG - Nach dem Anschlagsversuch mit einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Leipzig/Halle haben Ermittler DNA-Spuren an Drohne und Tatort gesichert - und eine verdächtige Antenne entdeckt. Demnnach wurde in Flughafennähe in einem Baum eine Antenne gefunden, die als Signalverstärker gedient haben könnte, um die Drohne in den Flughafenbereich zu steuern.Die Drohne selbst soll mit einem 5G-Router und zwei Sim-Karten sowie einem Zusatzakku versehen gewesen sein - und sich dadurch von einem Standardmodell unterscheiden. Das Bundeskriminalamt (BKA) gehe davon aus, dass die Drohne über das Mobilfunknetz und aus größerer Entfernung gesteuert wurde.Die Drohne kollidierte dann möglicherweise mit der An-124, wodurch sich der Sprengsatz löste.