"Wo historische Aufzeichnungen lückenhaft sind, wurden moderne Hochwasser mit ähnlichen Bedingungen ausgewählt und Analogieschlüsse gezogen", erklärt Blöschl. So wurden laut Berichten fast alle Brücken in den betroffenen Regionen zerstört und somit die wichtigen Handelswege unterbrochen. Außerdem war damals das arktische Meereis deutlich geschrumpft und die Sonnenaktivität recht niedrig. Auch heute müsse man damit rechnen, dass mehrere große Überschwemmungen knapp nacheinander auftreten können, so die Forschenden: Man sollte für solche "Megaevents" vorsorgen, erklärte Blöschl der APA. "Es dauert derzeit nach einem Hochwasser eine Zeit lang, bis man sich davon erholt hat."