Seit den 1980er-Jahren rücken die Erntezeiten im Kalender immer weiter nach vorne - ein deutliches Anzeichen für die globale Erwärmung. Im Frühjahr waren fast 40 Prozent der Knospen in den Weinbergen der Champagne einer Frostperiode zum Opfer gefallen. Auch die Trockenheit spielt eine Rolle: "Durch den Wassermangel sind die Trauben nicht so prall wie üblich, sie wiegen weniger", sagt Chatillon. Champagner kommt nur aus einem eingegrenzten nordostfranzösischem Gebiet, er ist aus Trauben aus dem Weinbaugebiet Champagne. Um den Namen Hauersekt zu tragen, muss der Grundwein aus einem einzigen Winzerbetrieb stammen und dort oder in Erzeugergemeinschaft vollendet werden.