Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Mann unter einer schweren Schizophrenie leidet. Als er das Messer nicht niederlegen wollte und stattdessen auf die Beamten losging, schossen diese auf ihn. Sie stützten sich auf mehrere Zeugenaussagen, wonach der Mann von Stimmen und höheren Mächten gesprochen habe. Zudem fiel er demnach immer wieder durch unberechenbare Aggressivität und stundenlange wirre Selbstgespräche auf, die er in unterschiedlichen Stimmlagen führte. In dem Verfahren kam heraus, dass der Mann bereits mehrmals in psychiatrischer Behandlung war.