None
DE
Danke für fünf Stunden Verspätung! Und dann wird man noch für die Annehmlichkeiten entschädigt
[]
Berliner Zeitung
Trüffelpasta und ein Risotto mit Garnelen, dazu Getränke – das haben meine Frau und ich uns an einem kinderfreien Berliner Sommerabend auf dem Bürgersteig vor einem guten Neuköllner Italiener mal gegönnt.
Was wir dafür zahlen mussten, entsprach dem Gegenwert der Entschädigung, die uns die Reederei versprochen hat.
Die Fähre von Rostock nach Trelleborg hatte sich auf dem Hinweg in den Urlaub um sage und schreibe fünf Stunden verspätet.
Und dann schienen uns die Probleme, mit denen die Deutsche Bahn kämpft, bis an Bord verfolgt zu haben.
Fast ein wenig beschämt tippte ich die Zahlen ein und setzte in vollem Vertrauen auf die Auszahlung das Geld schon mal in die eingangs erwähnten Annehmlichkeiten um.