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Planlos in die Energiewende: Katherina Reiche will beim Kohleausstieg erst mal abwarten
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Berliner Zeitung
Industrie und Mittelstand sind alarmiert, denn es gibt keinen verlässlichen Ersatz, der auch in der Dunkelflaute Strom produzieren könnte.
Und die Kapazitäten wohl auch nicht: Wirtschaftsministerin Reiche hat erst kurz vor der Sommerpause neue Gaskraftwerke mit elf Gigawatt durch den Bundestag bekommen.
© Screenshot/BNetzAFür diese 1000 Stunden müssen steuerbare Kraftwerke als Backup für die Residuallast bereitstehen – also die Stromlast, die abzüglich der wenig gesicherten erneuerbaren Stromkapazitäten benötigt wird, um die Stromversorgung sicherzustellen.
Die Kosten umfassen dann neben dem Personal- und Erhaltungsaufwand für die Meiler auch die notwendigen CO₂-Zertifikate für die Stromproduktion.
Und: Neben den reinen Kraftwerkskosten schlagen dann auch die Kosten für die Tagebaue ins Kontor.