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Kloster Beuerberg: Ein bisschen Trost muss sein
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SchließenArtikelzusammenfassungIm Kloster Beuerberg inszeniert die Ausstellung „Seelentrost“ Trost nicht als Wellness-Versprechen, sondern als harte Schule der Unvollkommenheit.
Im zweiten Raum, mit verletztem Herz und Bach-Kantate als immersivem Sounddesign, kippt die Deutung: Trost erscheint nicht als finaler Exit aus Schmerz und Schuld, sondern als wiederkehrende Bewegung zwischen Klage und Hoffnung, ganz im kafkaesken Modus unendlicher, nie einlösbarer Hoffnung.
Am Ende bleibt die vielleicht unerquicklichste und gerade deshalb tröstlichste Pointe: Frei wird man nicht durch Sieg über die eigene Schwäche, sondern durch deren Anerkennung – und geht dann, leicht verändert, zurück in die überhitzte Welt.
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