In dem sonst verlassenen Ort Kursdorf halten sich lediglich noch ein paar Firmen und eine Post-Außenstelle. Ein Angestellter eines der Unternehmen könnte nun einen entscheidenden Hinweis für die Ermittler gebracht haben. Dieser Arbeiter schilderte nämlich gegenüber der Wochenzeitung „Die Zeit“, dass er an jenem Abend, als Stunden später die Sprengdrohne von einem Busfahrer am Airport Leipzig-Halle entdeckt worden war, einen ungewöhnlichen Knall in Kursdorf wahrgenommen habe. Kurz darauf schlug die Drohne mit dem Sprengstoff Semtex und einer Zündvorrichtung in die Tragfläche einer ukrainischen Antonow-Maschine ein.