TTS-Player überspringen↵Berlin – Neuer Ärger für Boris Pistorius (66, SPD): Der Verteidigungsminister machte vor einer Bundeswehr-Kaserne öffentlich Wahlkampf für einen SPD-Parteifreund. Fröhlich rührt der Minister die Werbetrommel für seinen Genossen: „Er ist einer, der alle Voraussetzungen mitbringt für dieses Amt.“ Mit anderen Worten: Der Verteidigungsminister steht vor einer Bundeswehr -Kaserne und macht Wahlkampf gegen seinen eigenen Soldaten. Verfassungsrechtler Volker Boehme-Neßler zu BILD: „Pistorius handelt hier ganz eindeutig als Verteidigungsminister und verstößt damit gegen das Neutralitätsgebot. Das Gespräch sei „ein persönliches Treffen außerhalb der Dienstgeschäfte des Ministers“ gewesen und habe nichts mit der Bundeswehr zu tun gehabt.