Dem Täter oder den Tätern ist aber kein Millionen-Coup gelungen. Denn Hörl hätte die Mini-Mozarts nach Ende der Ausstellung für 90 Euro pro Stück verkauft. Für ihn entstand dennoch ein beträchtlicher Schaden von insgesamt rund 20.000 Euro. Jede Kunststoff-Figur wurde vom Künstler einzeln in einem speziellen Verfahren gegossen, das es nur in Coburg gibt, so der ORF , dem Ottmar Hörl im Juli den Ablauf so beschrieb: »Die ganze Figur wird mit Vakuum rausgezogen, und erst draußen, beim Erkalten, entsteht diese Figur«.