Situationen wie diese sind in Sozial-, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen Alltag – und sie zeigen, warum eine einzelne Unterstützungsmaßnahme oft nicht reicht. Menschen in schwierigen Lebenslagen brauchen häufig vor allem eines: jemanden, der koordiniert, Orientierung gibt und die verschiedenen Hilfesysteme sinnvoll zusammenführt. Wer täglich mit komplexen, oft belastenden Fällen arbeitet, profitiert auch persönlich: von mehr Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen, von gestärkten Reflexions- und Problemlösungskompetenzen und von der Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit. Genau dieser Aspekt der Selbstreflexion ist im Lehrgang fest verankert – ein eigenes Modul widmet sich der eigenen Rolle, berufsethischen Fragen und den typischen Spannungsfeldern des Arbeitsalltags. Reflexionsmodul (15 UE): Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle, berufsethischen Fragen und typischen Spannungsfeldern im Arbeitsalltag.