Berlin - Der Spitzenkandidat der CDU Berlin, Stefan Evers, will trotz der jüngsten Äußerungen von Unionsfraktionschef Thorsten Frei an seiner Forderung festhalten, den Schutz der sexuellen Identität im Grundgesetz zu verankern. Evers sagte dem Magazin: "Wir werden auch weiter dafür werben, den Schutz vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität ausdrücklich im Grundgesetz zu verankern. Auch deshalb gehöre der Schutz der sexuellen Identität in Artikel 3 des Grundgesetzes. LSU-Chef Sönke Siegmann kritisierte den Fraktionsvorsitzenden im Focus: "Wir brauchen kein Mitgefühl und Verständnis - wir brauchen realen Schutz. Frei hatte die Forderung, den Schutz der sexuellen Identität im Grundgesetz zu verankern, zuletzt als nicht notwendig zurückgewiesen.