Im Juli waren im Nahen Osten durchschnittlich rund 5,5 Millionen Barrel pro Tag der Ölförderung stillgelegt, was über fünf Prozent des globalen Bedarfs entspricht. Die US-Energiebehörde EIA rechnet damit, dass sich die Lage ab September schrittweise erholen werde. Sie hat ihre Prognose für das Gesamtjahr 2026 jetzt auf durchschnittlich 86,81 US-Dollar (umgerechnet 75,23 Euro) pro Barrel angehoben. Für Österreich bergen höhere Öl- und Produktpreise das Risiko, dass die Preise an den Tankstellen nach oben klettern. Die heimischen Kraftstoffpreise orientieren sich maßgeblich an den europäischen Großhandelspreisen für Benzin und Diesel, die wiederum unter anderem von den globalen Rohölpreisen beeinflusst werden.