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Ökonomen erwarten keinen Teuerungsschub durch Dürre
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VOL.AT
In Österreich lag die Inflationsrate im Juli laut Schnellschätzung der Statistik Austria bei 2,7 Prozent, die Preise für Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol waren um 0,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Wifo-Ökonom Josef Baumgartner erwartet sich durch die Dürre und den Iran-Krieg (u. a. Öl, Düngemittel) einen Anstieg der Lebensmittelpreise im Herbst und Winter von über 2 Prozent. Bei Frischgemüse und Obst gebe es durch die Dürre schon einen Preisanstieg, bei verarbeiteten Lebensmitteln würden die Preise erst später steigen, weil Lebensmittelhersteller über längere Lieferverträge und Lagerbestände verfügen.