Grabungsleiter Martin Auer berichtet über die Schwerpunkte der archäologischen Arbeiten in Aguntum im heurigen Jahr. Im Mittelpunkt der feldarchäologischen Untersuchung stand auch diesen Sommer die Baugeschichte von Aguntum – vor allem das Areal des Forums, des Verwaltungszentrums der antiken Stadt. Diese zählt wohl zu sogenannten Ruinenbestattungen des frühen Mittelalters, mindestens zwei weitere Beispiele dafür konnten in Aguntum bereits festgestellt werden. Ein besonders wichtiger Puzzlestein zur Beantwortung dieser Fragen liegt in der Aufarbeitung des geborgenen Fundmaterials und der genauen Evaluierung der Grabungsbefunde“, so Auer. „Neben diesen direkt mit den Grabungsergebnissen verbundenen Arbeiten liegt ein wesentliches Forschungsinteresse in der Ausdehnung der Stadt und der Lokalisierung der Gräberfelder Aguntums.