Berlin - Der Sozialverband Deutschland (SoVD) warnt vor hohen Verwaltungskosten der vom Kabinett beschlossenen "Frühstartrente". "Dass Kinder früh beim Aufbau ihrer Altersvorsorge unterstützt werden sollen, ist grundsätzlich ein richtiger Ansatz", sagte SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Der SoVD weist auch auf die grundsätzlichen Risiken einer kapitalgedeckten Altersvorsorge hin. "Entscheidend ist deshalb, dass die Frühstartrente nicht zum Einstieg in eine weitere Privatisierung der Alterssicherung wird. Für den SoVD muss die gesetzliche Rente das Fundament bleiben, sie muss gestärkt und zu einer Erwerbstätigenversicherung weiterentwickelt werden, private Vorsorge kann sie ergänzen, aber niemals ersetzen", so die Vorsitzende.