Seit rund einem Jahrzehnt arbeitet Stallard daran, diese Erkenntnis weiter zu untermauern. Im vergangenen Jahr veröffentlichten er und mehrere Kollegen im Journal of the American Medical Association eine Studie, der zufolge vor 40 Jahren drei von zehn Amerikanern im Alter zwischen 85 und 89 Jahren an Demenz litten. Im Jahr 2024 war es nur noch einer von zehn. Zwischen 1988 und 2015 sank der Anteil älterer Menschen mit einer Demenzdiagnose in sechs Ländern Nordamerikas und Europas um durchschnittlich 13 Prozent pro Jahrzehnt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Frank Wolters vom Erasmus Medical Centre in Rotterdam und seinen Kollegen, an der fast 50.000 Menschen teilnahmen.