Köln - Die von einigen Bundesländern auf den Weg gebrachte Lockerung des Sonntagsfahrverbots für Lkw hat im Kampf gegen die Folgen des Niedrigwassers am Rhein wohl nur eine äußerst begrenzte Wirkung. "Mit einer messbaren Verlagerung auf die Straße rechne ich nicht", sagte der Ökonom Thomas Puls vom Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) dem "Spiegel". Die wichtigsten auf dem Wasser transportierten Güter wie Mineralölprodukte, Sand, Kies, Erz oder Chemikalien ließen sich zudem auch nicht mit jedem Lkw fahren. Das sind genau die Fahrzeuge, die bei gewerblichen Transportfirmen ohnehin selten sind", sagte Puls. "Was an ausländischen Lkw bei uns fährt, sind vor allem Standard-Trailer für Container und Paletten, das hilft nur bedingt", sagte Puls.