WIESBADEN (dpa-AFX) - Kräftig steigende Energiepreise nach dem Auslaufen des Tankrabatts haben die Inflationsrate in Deutschland im Juli auf 2,8 Prozent getrieben. Das bekommt eine Volkswirtschaft wie Deutschland, die von Rohstoffimporten abhängig ist, deutlich zu spüren. Teurer binnen Jahresfrist waren im Juli etwa Fleisch und Fleischwaren (plus 1,9 Prozent) sowie Zucker und Süßwaren (plus 4,0 Prozent). Dazu kommen Hitze und Trockenheit, die der Landwirtschaft zusetzen und die Ernte schmälern könnten. Dienstleistungen, zu denen Restaurantbesuche und Reisen zählen, verteuerten sich im Juli um 2,9 Prozent und damit etwas weniger als in beiden Vormonaten zuvor.