None
DE
SED-Opferbeauftragte will DDR-Geschichte im Unterricht verankern
['Der Spiegel']
DER SPIEGEL - Schlagzeilen
Erinnerung durch StraßennamenMit Blick auf den 65.
Jahrestag des Baus der Berliner Mauer mahnte Zupke: »Das Unrecht an der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze zeigt uns überdeutlich, dass die DDR eine Diktatur war.
Wer die DDR heute verklärt, handelt nicht nur geschichtsvergessen.
Es ist zugleich auch ein Schlag ins Gesicht Tausender Opfer politischer Gewalt in der DDR.«
Zupke verwies zugleich auf das Ausmaß politischer Verfolgung: Zwischen 1945 und 1989 habe es etwa 250.000 politische Häftlinge in den Haftanstalten und Jugendwerkhöfen gegeben, zudem weitere Opfergruppen wie Zwangsausgesiedelte und Menschen, die »von den staatlichen Institutionen systematisch psychisch zersetzt wurden«.