Nachtschichtarbeit und Schlafstörungen stehen offenbar in Zusammenhang mit einem dramatisch erhöhten Risiko für Long-Covid-Erkrankungen. Kyriaki Papantoniou von der Abteilung für Epidemiologie der MedUni Wien und ihre Co-Autoren beobachteten Teilnehmer an der sogenannten COVICAT-Studie mit Erwachsenen aus Katalonien in den Jahren 2021 bis 2023. Im Vergleich zu Tagarbeitern hatten Nachtschichtarbeiter nach Bereinigung um potenzielle Störfaktoren ein um 88 Prozent höheres Risiko, an Long-Covid zu erkranken. Auch Schlafstörungen waren mit einem erhöhten Long-Covid-Risiko verbunden. Letzteres trat in der Gesamtgruppe um 42 Prozent häufiger auf, wenn ausreichend gesunder Schlaf fehlte.