Die Bundesregierung hat dem Österreichischen Rundfunk 93 Millionen Euro gestrichen und rüttelt damit laut Generaldirektorin Ingrid Thurnher „an den Grundfesten des ORF“. Wien – Der ORF will gegen die von der Bundesregierung veranlasste Streichung von jährlich rund 90 Mio. Konkret streicht die Regierung ab 2027 die Abgeltung des Bundes an den ORF für den mit der Umstellung auf den ORF-Beitrag entfallenen Vorsteuerabzug. Im Gegenzug darf der ORF aber mehr Mittel aus einem sogenannten „Sperrkonto“ beziehen. Thurnher: Kosten nicht gedecktAufgrund der Sorgfaltspflicht müsse man Schritte setzen, um die Streichung der Mittel abzuwenden, erklärte Thurnher.