Der ORF zieht im Streit um eine Zusatzpension für den früheren ORF-Manager Pius Strobl rechtliche Konsequenzen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat sich den Ermittlungen gegen Strobl und Ex-Generaldirektor Alexander Wrabetz als Privatbeteiligter angeschlossen. „Auch nach der nunmehr vorliegenden Einschätzung des ORF-Rechtsvertreters ist die Vereinbarung über die Zusatzpension für Pius Strobl mangels Genehmigung im Stiftungsrat nicht wirksam zustande gekommen“, verlas die Noch-Generaldirektorin Ingrid Thurnher nach der Sitzung. Der ORF bereitet daher eine negative Feststellungsklage vor, die demnächst eingebracht werden soll. Damit soll gerichtlich geklärt werden, dass aus der Pensionszusage keine entsprechende Verpflichtung besteht.