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Wechselwirkung antiferromagnetischer Skyrmionen erstmals in Echtzeit beobachtet
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Pressemitteilungen - idw - Informationsdienst Wissenschaft
Forschende der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz haben die Interaktion antiferromagnetischer Skyrmionen erstmals bildlich dargestellt und gezeigt, dass sich antiferromagnetische Skyrmionen reproduzierbar auf geraden Bahnen entlang der Richtung des antreibenden elektrischen Stroms bewegen.
Forschende der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben nun die Interaktion antiferromagnetischer Skyrmionen erstmals bildlich dargestellt und gezeigt, dass sich antiferromagnetische Skyrmionen reproduzierbar auf geraden Bahnen entlang der Richtung des antreibenden elektrischen Stroms bewegen.
Besonders aussagekräftig ist die Bewegung nach dem Abschalten des Stroms: Einige mobile Skyrmionen werden zunächst gegen benachbarte Skyrmionen gedrückt, die durch lokale Materialinhomogenitäten, Defekte oder Korngrenzen festgehalten werden; nach dem Abschalten des Stroms bewegen sich die mobilen Skyrmionen wieder zurück.
Aus der in Echtzeit auf der Nanosekundenskala beobachteten Rückstoßbewegung können die Forschenden rekonstruieren, wie stark sich die Skyrmionen gegenseitig abstoßen und wie diese Wechselwirkung mit zunehmendem Abstand abnimmt.
Ab welchem Abstand also muss man eine Wechselwirkung der Skyrmionen berücksichtigen?