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Immunzellen bei Knochenmarkkrebs: bedingt abwehrbereit
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Pressemitteilungen - idw - Informationsdienst Wissenschaft
Trotzdem hat die Anzahl dieser Zellen Einfluss auf die Prognose.
Bei der Untersuchung kristallisierte sich heraus, dass sich die tumorreaktiven T-Zellen im Knochenmark deutlich von den häufig stark „erschöpften“ T-Zellen aus soliden Tumoren unterscheiden.
T-Zellen im Knochenmark: abwehrbereit, aber nicht aktiviertDie T-Zellen im Knochenmark trugen wichtige Merkmale schlagkräftiger Abwehrzellen und waren grundsätzlich in der Lage, auf Tumorzellen zu reagieren.
Obwohl sie nur „bedingt abwehrbereit“ sind, beeinflussen die tumorreaktiven T-Zellen die Prognose: Beim Multiplen Myelom waren sie bereits vor Behandlungsbeginn häufiger bei denjenigen Patienten vorhanden, deren Erkrankung später besser auf eine Therapie ansprach.
Cancer Cell (2026),https://doi.org/10.1016/j.ccell.2026.07.011*Das Heidelberger Institut für Stammzelltechnologie und experimentelle Medizin (HI-STEM) gGmbH wurde 2008 als Public-Private-Partnership von DKFZ und Dietmar Hopp Stiftung gegründet.