Seit zehn Jahren lebt der erstangeklagte Nordmazedonier in Österreich, Deutsch spricht er aber kaum. Was die Vorsitzende kommentiert: „Na dann lernt er wenigstens hier Deutsch.“ Dem bislang unbescholtenen 46-Jährigen wirft die Staatsanwältin zwischen Frühjahr 2024 und 2026 den Schmuggel, Handel und Besitz von Suchtgift vor: Er soll, wie auch sein bosnischer Mitangeklagter, siebenmal je ein halbes Kilo Kokain ins Land geschmuggelt haben. Rund 800 Gramm wurden bei einer Hausdurchsuchung bei ihm sichergestellt. Den Besitz und Handel räumte er ein, wobei er weit geringere Mengen verkauft haben will, als ihm die Anklage vorwirft.