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26-Jähriger reumütig - Tödliche Bootsfahrt: „War durch Handy abgelenkt“
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„Ich habe falsch ausgesagt“Bei seiner Einvernahme bricht es aus dem jungen Mann heraus: „Ich habe bei der ersten Verhandlung falsch ausgesagt.
Ich hatte meinem damaligen Anwalt vertraut und wurde von ihm falsch beraten.“
Das hat ihm letztlich auch die Mordanklage eingebrockt: Denn wenn er auf den See geblickt habe, müsse er das Segelboot schließlich gesehen habe und folglich wäre die Kollision vorsätzlich gewesen, so die Argumentation der Richterin damals.
Nun wartet der Angeklagte mit einer ganz anderen Version auf, unter Tränen gesteht er: Er sei durch sein Handy abgelenkt gewesen, habe Fotos gemacht, sich unterhalten – und deshalb nicht permanent auf den See geachtet.
Der Opferanwalt hakt nach: „Wenn Sie in Fahrtrichtung geblickt hätten, hätten Sie das Segelboot gesehen?“