Im vergangenen Jahr veröffentlichten er und mehrere Kollegen im Journal of the American Medical Association eine Studie, der zufolge vor 40 Jahren drei von zehn Amerikanern im Alter zwischen 85 und 89 Jahren an Demenz litten. Zwischen 1988 und 2015 sank der Anteil älterer Menschen mit einer Demenzdiagnose in sechs Ländern Nordamerikas und Europas um durchschnittlich 13 Prozent pro Jahrzehnt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Frank Wolters vom Erasmus Medical Centre in Rotterdam und seinen Kollegen, an der fast 50.000 Menschen teilnahmen. Daten aus der Framingham-Herzstudie, die über mehrere Jahrzehnte hinweg drei Generationen einer amerikanischen Kleinstadt begleitet hat, zeigen zwischen den späten 1970er- und den frühen 2010er-Jahren einen durchschnittlichen Rückgang der Neuerkrankungen an Demenz um 20 Prozent pro Jahrzehnt. Anschaulich wird dieser Wandel im Generationenvergleich: Menschen, die um das Jahr 2013 – als Daft Punks „Get Lucky“ die Charts anführte – ein hohes Alter erreichten, hatten ein um 44 Prozent geringeres Demenzrisiko als jene, die Ende der 1970er-Jahre alt wurden, als Stings „Roxanne“ die Hitparaden prägte.