Die weltweit versicherten Schäden aus Naturkatastrophen beliefen sich von Januar bis Juni nach vorläufigen Schätzungen von Swiss Re auf 42 Milliarden Dollar. Rund 42 Prozent davon waren versichert – deutlich mehr als die 33 Prozent im 30-jährigen Durchschnitt. Der Grund: Ein grosser Teil der Schäden entstand in vergleichsweise gut versicherten Märkten und bei Risiken, die häufig über Gebäude- und Sachversicherungen gedeckt sind. Stürme bleiben am teuerstenHaupttreiber der versicherten Schäden waren schwere Stürme wie Gewitter, Hagel, Tornados und starke Windereignisse. Wachsende Vermögenswerte in gefährdeten Regionen, steigende Wiederaufbaukosten und Veränderungen bei Naturgefahren dürften die versicherten Katastrophenschäden laut Swiss Re langfristig weiter erhöhen.