Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ist der Sommer die Lieblingsjahreszeit von 44 Prozent der Deutschen, dicht gefolgt vom Frühling. Viele ziehen sich auch von sozialen Aktivitäten zurück, was insbesondere im Sommer, der aktiven und geselligen Jahreszeit, für Unverständnis bei Mitmenschen sorgt. Wie es genau zu der Sommerdepression kommt, ist laut Prof. Nils Opel von der Charité noch nicht abschließend erforscht. Während bei einer Winterdepression der Mangel an Sonnenlicht die Erkrankung begünstigt, wird im Sommer der umgekehrte Fall zum Problem. Für Menschen mit einem Risiko für psychische Erkrankungen kann ein gestörter Rhythmus ein Auslöser für eine Depression sein.