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13 junge Leute retten Berlins einst größtes Antiquariat
['Katrin Lange']
Berliner Morgenpost
Die einen bestellen einen Kaffee, bevor sie sich in die Sessel am Schaufenster setzen, andere gehen sofort zu den Regalen und fangen an zu stöbern.
Ein älteres Paar bringt zwei schwere Taschen mit, sie wollen ihre literarischen Schätze loswerden.
Aber nicht nur der Name ist geblieben, sondern auch die Liebe zum bedruckten Papier, oder wie manche Antiquare auch gern sagen: zum Altpapier.
Letztens hatten sie einen Bildband von Friedenau angekauft, der hat genau einen Tag im Laden gestanden, dann war er weg.
Zwar finden sie es gut, dass damit der Inhalt der Bücher nicht verloren geht.