Bozen – Nach dem Teileinsturz des Gerichtsgebäudes in Südtirols Landeshauptstadt Bozen hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen fünf Personen wegen des Verdachts auf fahrlässigen Einsturz von Bauwerken bekanntgegeben. Ebenso wurde ein technischer Sachverständiger "mit einem ersten Gutachtenauftrag" betraut und der vom Einsturz betroffene mittlere Gebäudeteil beschlagnahmt. An den Überresten des Gebäudes waren zudem Sensoren angebracht worden, die Auskunft über den Materialverschleiß geben würden. Übersiedlung steht bevorVorab war bereits die zeitnahe Übersiedlung des Landesgerichts und der Staatsanwaltschaft beschlossen worden. August werde die Staatsanwaltschaft in Räumlichkeiten der Fruitservice GmbH in die Südtiroler Straße 50 ziehen.