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Spree fällt auf Niedrigstand: Forscherin sieht Berlin bereits in „Stresssituation“
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Berliner Zeitung
Der Wasserstand der Elbe fällt auf ein Rekordtief, auf dem Rhein müssen Frachter ihre Ladung reduzieren – und auch die Spree führt deutlich zu wenig Wasser.
An der Spree ist die Lage so angespannt, dass Berlin, Brandenburg und Sachsen Ende Juli eigens eine gemeinsame Ad-hoc-Arbeitsgruppe eingesetzt haben.
Die Wasserforscherin Pascale Rouault warnt im Interview davor, sich auf die bislang verlässliche Versorgung zu verlassen.
„Wir haben schon eine Stresssituation“, sagt die 56-jährige Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Wasser Berlin.
Berlin müsse sich künftig fragen, welche Unternehmen sich die Stadt noch leisten kann – und wie man Wasser „recyceln“ könnte.