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Svenja Leiber gibt mit „Nelka“ einer von Deutschen verschleppten Frau eine Stimme
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Berliner Zeitung
Als Nelka nach Jahrzehnten dahin zurückreist, wo sie als Zwangsarbeiterin in der Landwirtschaft schuftete, ist man als Leserin, als Leser auf einiges vorbereitet.
Svenja Leiber inszeniert die Begegnung der Ukrainerin Nelka mit dem früheren Gutsverwalter sorgfältig.
Da war erst ein Brief, der den Mann, Marten heißt er, nervös macht.
Den er andererseits auch erwartet hat, denn in seiner Gegend haben zu der Zeit, in den 90er-Jahren, so einige Leute Post bekommen.
Er weiß nicht, dass Nelka auch seiner Haushälterin geschrieben hat, den Weg vorbereitete für eine Solidarität unter Frauen.