Diese Moleküle zirkulieren im Blut, können Entzündungen eindämmen, Nervenzellen schützen und die Hirnfunktion unterstützen. Das wirft die Frage auf, ob Gesundheitssysteme körperliche Aktivität stärker als festen Bestandteil der neurologischen Standardversorgung verankern sollten. Die neuen Erkenntnisse stärken auch die Forderungen von Patientengruppen, Bewegung als festen Bestandteil der Parkinson-Behandlung zu verankern und nicht als freiwillige Zusatzoption. Die Forschenden vermeiden überzogene Schlussfolgerungen. „Exerkine zeichnen sich als mögliche Biomarker und Vermittler der durch Bewegung ausgelösten Neuroprotektion ab, doch wir brauchen weitere hochwertige Studien“, erklärten die Forschenden.