Eine Sprecherin der Stadt Freiberg bestätigte am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass es sich um Philipp Preißler handelt. Bereits am Donnerstag hatte sie von einem Mann im „psychischen Ausnahmezustand“ gesprochen. Gewählt wurde er im Oktober 2025 im zweiten Wahlgang mit 45,95 Prozent der Stimmen – gegen drei Mitbewerber. Der Vorfall könne „angesichts des Amtes von Herrn Preißler nicht ohne Auswirkungen auf die Stadt Freiberg betrachtet werden“. Kurzfristig geht es deshalb um eine andere Frage: Ob und in welchem Umfang Preißler seine Amtsgeschäfte überhaupt wahrnehmen kann.