WERBUNG WERBUNGNach Auszählung und Bekanntgabe des Ergebnisses übertrug das Parlament Baka András mit 140 Ja-Stimmen das Amt des Staatsoberhaupts. Vor und nach der Abstimmung bekräftigte Fidesz, die größte Oppositionspartei, ihre Ansicht, dass die Wahl des Präsidenten illegitim sei. In der Vergangenheit habe sich eine Regierungsführung per Dekret herausgebildet, die das Parlament umging und die Gewaltenteilung faktisch außer Kraft setzte. Die verfassungsmäßige Ordnung müsse klare Grenzen für die Ausübung staatlicher Macht ziehen, die keine politische Kraft überschreiten könne. Die Tisza-Fraktion sprach mit mehr als zehn möglichen Kandidaten, bevor sie am Samstag Baka András als Bewerber für das Amt des Staatsoberhaupts nominierte.