Am Zusammenfluss mit dem Ticino liegen die Boote inzwischen in flachem, schlammigem Wasser, umgeben von Sand, Algen und freiliegenden Kiesbänken. An mehreren Pegeln nähern sich die Wasserstände den Rekorden aus der schweren Dürre von 2022 oder übertreffen sie bereits. Nach Angaben der Agentur Ansa werden inzwischen mit Tanklastwagen mehr als 100 Gemeinden in Piemont und der Lombardei beliefert. Im Reisanbaugebiet Lomellina warnen Behörden, dass sich die Lage ohne ergiebige Niederschläge weiter zuspitzen könnte. Die anhaltende Hitze verschärft zudem Dürre und Waldbrände in ganz Europa und setzt die Wasserressourcen weiter unter Druck.