Die Klimaanlage brummt, der Ventilator surrt, und trotzdem staut sich die Hitze in den Büros und Kaufhäusern der Innenstädte. Betrieben wird die Anlage von Eins Energie und der Netztochter inetz, in enger Kooperation mit der TU Chemnitz. Zu den Abnehmern zählen die Galeria Kaufhof, das Chemnitz Plaza, die Galerie Roter Turm, das Opernhaus, die TU Chemnitz und perspektivisch das Archäologische Landesmuseum im Schocken-Gebäude. Die Fernkältezentrale liegt im Kulturpalast, die Rückkühlung erfolgt über das Grundwasser, das anschließend erwärmt in die Elbe abgeleitet wird. Die enormen Anfangsinvestitionen für Primär- und Sekundärinfrastruktur sowie für die Anpassung von Bestandsgebäuden übersteigen die möglichen Erträge bei weitem.