Er werde die situative Emotion entscheiden lassen, hatte Schwab im „Krone“-Interview gemeint. Vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub Rapid war er gefragt worden, ob er im Fall eines Torerfolgs denn jubeln würde. Und tatsächlich hätte er schon fast in der ersten Halbzeit einen veritablen Grund zum Überlegen bekommen. Beim Stand von 1:0 für Rapid zog Schwab mit seinem starken linken Fuß etwa 20 Meter vorm Tor ab und traf nur die Latte. Ein paar Millimeter weiter unten und er hätte schon gegen den Klub getroffen, für den sechs Jahre lang sein Herz geschlagen hatte.